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165. Stiftungsfest im Stockturm

Artikel aus " Die Harke" vom 23.10.2019

Das Corps Hannoverania zu Nienburg feiert am 25. Oktober

NIENBURG












Der "Zipfel" wurde zum Beispiel von Freunden während der Studienzeit zum Andenken getauscht
Am 1. Oktober 1853 wurde in Nienburg an der Weser eine Baugewerkschule eingerichtet für Winterkurse. Die Schule war auf drei hintereinander folgende Winterkurse berechnet.
Am 3. Oktober 1854 vereinigten sich sieben Schüler und gründeten einen Club unter dem Namen „Minerva", aus dem in Wintersemester 1853/54 am 24. Oktober die Verbindung „Hannoverania" hervorging. Die Verbindung hatte regen Zuspruch, und es sind in der Chronik auch Mitglieder zu finden aus Kopenhagen, Warschau und Königsberg. Durch das Verbot des Preußischen Staates, dass an Baugewerkschulen keine studentischen Verbindungen bestehen dürfen, wurde am 24. Januar 1886 der „Verband der Alten Herren" der Verbindung „Hannoverania" zu Nienburg gegründet, und es wurden jährliche Treffen vereinbart.

Nachdem im Jahre 1938 sämtliche Verbindungen und Corps im Deutschen Reich verboten waren und damit das Tragen der Bänder und Mützen abzulegen waren die drei noch lebenden. Mitglieder der „Hannoverania" darin übereingekommen, dass trotzdem der „Altherrenverband" unter ihnen bestehen bleiben soll, Am 30. Oktober 1940 haben die drei „Alten Herren", alle über 80 Jahre alt, beschlossen, Herrn Siebert als Archivar des Rühmkorffbundes die Chronik zu übergeben. Am 6. Mai 1952 haben acht Studenten der Staatsbauschule Nienburg die Verbindung als „Corps Hannoverania zu Nienburg/Weser " wieder aufleben lassen - als nicht schlagende Verbindung.

Die mittwochs stattfindenden Kommerse .wurden im Gasthaus „Kindermann" auf der Langen Straße bei „Tante Mariechen" erlebt. Daneben wurde Fechtunterricht mit Florett und leichtem Säbel erteilt, Luftgewehrschießen auf Tante Mariechens Schießstand geübt. Im Herbst 1969 hat „Tante Mariechen" leider die Gaststätte aufgegeben. Es fand sich eine neue Konstante im Gasthaus „Witte" in der Verdener Straße 3.

Gemäß Beschluss wurden auch Damen die Verbindung aufgenommen. Am 2. November 1974, dem Fest zum 120-jährigen Bestehen des „Corps Hannoverania" wurde der Vorschlag diskutiert, den Stockturm zu nutzen. Nach den positiven Verhandlungen mit der Stadt Nienburg wurde am 4. Februar 1975 in Hannover von 17 Mitgliedern der „Verein zur Erhaltung des Stocksturmes", der „Stockturm e.V." gegründet. Dadurch wurde der schon genehmigte Abbruch des Stockturmes verhindert. Jeder „Alte Herr" wurde nach der auf- gestellten Liste verpflichtet, mehrmals im Jahr an einem Sonnabend mitzuarbeiten, andernfalls einen „Ersatzmann" zu stellen. So wurde der Stockturm fertiggestellt, mit sechs Zimmern für die Studenten, einem Kommersraum und im Erdgeschoss ein Museumsstübchen.

Zum 125. Stiftungsfest wurde den Mitgliedern in einer Feierstunde in der Aula der Fachhochschule die alte Chronik der „Hannoverania" ab 1854 überreicht. Im Stockturm herrschte reges Treiben, bis durch Beschluss der Landesregierung die Fachhochschule geschlossen wurde. Der Stockturm wird weiterhin genutzt, und die „Alten Herren" treffen sich jetzt wieder anlässlich des 165. Stiftungsfestes am 25. Oktober zum „Hochoffiziellen Zipfeltausch-Kommers".                                                                       DH

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Wir, das Corps Hannoverania, bilden einen Freundschaftsbund von Absolventen der ehemaligen Fachhochschule in Nienburg/Weser.
Über jeden Studierenden der FHS und der neuen Polizeiakademie in Nienburg, der sich dem Bund anschließt, würden wir uns freuen.

Die Mitglieder des Corps Hannoverania, die im Beruf stehen, bieten jedem Einzelnen Hilfe im Studium, sowie bei der Vermittlung von Praktikantenstellen an und geben ihre Erfahrungen und ihr Wissen an jüngere Mitglieder des Corps weiter.

Während der Studienzeit geknüpfte Freundschaften bleiben auch nach dem Studienabschluss erhalten. Die gegenseitige Hilfe im Berufsleben mit all deren Möglichkeiten bestimmt weitgehend unsere Zusammenkünfte in der Altherrenschaft

Beinahe hätten wir den Hinweis vergessen, dass es für uns selbstverständlich ist, dass auch Studentinnen bei uns Mitglied werden können.

Als Zeichen unserer Freundschaft tragen wir die Farben blaurotgold.

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